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Die Sprache ist der zentrale Schlüssel zum Lernen in allen Unterrichtsfächern. Sprache und Denken beeinflussen sich wechselseitig. Somit steht die Sprachentwicklung auch in enger Abhängigkeit zur Persönlichkeitsentwicklung.
In unserer Schule leben und lernen Schülerinnen und Schüler, in deren Elternhäusern über vierzig Sprachen gesprochen werden und die über sehr unterschiedliche muttersprachliche Kompetenzen verfügen. Für viele von ihnen ist die Schule der einzige Ort, an dem sie die deutsche Sprache verwenden.
Angesichts dieser Sachlage stellt die Sprachbildung ein zentrales Aufgabengebiet unserer Schule dar und sie ist deshalb auch ein Entwicklungsschwerpunkt unseres Schulprogramms.
Mit unserem Sprachbildungskonzept wollen wir alters- und entwicklungsgemäß auf den Ausbau der pragmatisch kommunikativen und gestalterischen Sprachfähigkeit hinwirken.

Ziele:

Die Schüler und Schülerinnen, die nach 2 oder 3 Jahren in die 3. Klasse aufrücken, verfügen über einen anwendungsbereiten Mindestwortschatz, den sie sprachlich und orthographisch beherrschen. Sie können lesen und erfassen inhaltlich einfache gegliederte Sachverhalte.Jedes Kind wird in dieser Zeit individuell gefördert. Ab Klasse 3 wird jedes Kind regelmäßig und individuell sprachlich gefördert werden, das den Anforderungen des Rahmenplanes noch nicht gerecht wird.
Alle pädagogischen Kräfte der Schule regen in jedem Fach zu fachlicher Kommunikation an und geben dafür den Raum, damit sich die Schülerinnen und Schüler auf vielfältige Weise sprachlich äußern und ihr Wissen unter Beweis stellen können.
Es werden Grundvoraussetzungen im sprachlichen Bereich geschaffen, damit die Schüler in die Lage versetzt werden, alle zur Verfügung stehenden Medien zum Wissenserwerb zu nutzen.

Das Sprachbildungskonzept der Mierendorff-Schule können Sie hier herunterladen.