Medienkonzept Mierendorff-Schule

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Neu-Medien-Konzept

Hier steht das Medienkonzept der Mierendorff-Schule

Lernübungen

Hier sind alle Übungen gesondert zum Anklicken gelistet, die die SuS im Rahmen des Medienkonzeptes erarbeiten sollten.

Im Computerraum

Tipps & Tricks für Lehrer, für die die Arbeit im Computerraum noch ungewohnt ist.

Computer-Ausstattung

Tipps & Tricks für Schulen, die ihre Computerräume einrichten möchten.

Das Medienkonzept der Mierendorff-Schule (in Arbeit)

(„Medienkonzept“ meint hier Basisüberlegungen zum Einsatz neuer Medien, die ihre weitere fachliche Konkretisierung innerhalb des schulinternen Curriculums erhalten.)

Download: bisheriges Medienkonzept der Mierendorff-Schule


[1] Bildung in der digitalen Welt – Strategie der Kultusministerkonferenz Hrsg: Sekretariat der Kultusministerkonferenz, S.10; Link zum PDF-File vom 30.09.17

Standards (lt. RLP B/BB
BC Medienbildung)

Kl.

Standardkonkretisierung/
Kompetenzen – SuS …

Mögliche Umsetzung im Unterricht

Fach

Software/direkte
Verlinkungen

grundlegende Funktionen von Textverarbeitungs- sowie Grafik-, Bild-, Audio- und  Videobearbeitungsprogrammen nutzen

1/2

meistern einfache fachliche Herausforderungen meistern, indem PC sachgerecht bedient wird (Schwerpunkt Maus)

Professionelle Lern-DVD mit Mathe-aufgaben bearbeiten

M

„Flex und Floh” > (Westermann-Verlag)

Multiplikationsspiel Grand Prix

M

mathplayground.com

mediale Werkzeuge altersgemäß für die Zusammenarbeit und den Austausch von Informationen in Lernprozessen nutzen

1/2

meistern einfache fachliche Herausforderungen, indem PC sachgerecht bedient wird (Schwerpunkt Tastatur)

-Schreibübungen

D

schlaukopf.de

-Chancen und Risiken der digitalen Kommunikation diskutieren sowie altersgerechte und lebenswelt-bezogene Handlungsmöglichkeiten   entwickeln

– zwischen privaten und öffentlichen Daten unterscheiden

3/4

entwickeln Bewusstsein für den sorgsamen Umgang mit persönlichen Daten

-Internet-Surfschein

-Infos und Übungen mit interaktiver Lernkontrolle

SU

 internet-abc.de
(Download der Quiz-Datei möglich!)

mediale Werkzeuge altersgemäß für die Zusammenarbeit und den Austausch von Informationen in Lernprozessen nutzen

3/4

werten Information aus Text und Bild aus und überprüfen Wissen selbständig in interaktiver Übung

Getreide – Infotexte, Bilder und interaktive LK

SU

 hamsterkiste.de (Lizenzbedingungen beachten)

Suchmaschinen sachgerecht als Recherchewerkzeuge nutzen

4/5

erarbeiten sich Kompetenzen zur Recherche und Präsentation

Recherche im Computerraum

alle

Neun Lernübungen presented by Mierendorff-Schule zu Recherche, Präsentation und Sicherheit im Netz auf mieriesuperklasse.de:
I) Internetrecherche und Präsentationen (für Lehrer)
II) Internetrecherche: Allgemeines
III) Suche mit google.de
IV) Suche mit wikipedia.org 
V) Suche mit blindekuh.de 
VI) Suchergebnisse speichern und präsentieren
VII) Präsentationen: Arten von Pr.
VIII) Präsentationen: Kriterien einer guten Powerpointpräsentation

recherchieren Wal-Infos und erstellen ein Lernplakat

Evt. fachübergreifende Übung zu Walen (i.A.)

Su

D,M

Interaktives Wal-Lernbuffet

– eine Medienproduktion in Einzel- oder Gruppenarbeit nach Vorgaben planen

-Gestaltungselemente für eine Präsentation (Text, Audio, Bildmaterial und Video) nach vorgegebenen Kriterien auswählen

– eine Präsentation von Lern- und Arbeitsergebnissen sach- und situationsgerecht gestalten

– Einzel- und Gruppenarbeitsergebnisse vor einem Publikum präsentieren

6

setzen sich kritisch mit ihren Lern-und sonstigen Lebenserfahrungen an der MS auseinander, erstellen dazu adressatenbezogen PPP und stellen diese vor

-Powerpoint-Präsentation „Mein Leben an der Mierendorff-Schule“

Links entsprechend dem Medienkonzept:

Thema

Direkte Verlinkung

1. Kl. 1/2 Multiplikation

Spiel Grand Prix 

2. Kl. 1/2 – Richtig schreiben

schlaukopf.de

Lehrer – Internetrecherche, Präsentation, Sicherheit 

I) Internetrecherche und Präsentationen (für Lehrer) in der Grundschule (M.Lenz)

 4./6. Kl – Internetrecherche Einleitung

II) Internetrecherche in Grundschule: Recherche Allgemeines (M. Lenz)

4./6. Kl – Internetrecherche mit Google

III) Internetrecherche in Grundschule: Suche mit google.de Suchmaschine (M.Lenz)

4./6. Kl – Internetrecherche mit Wikipedia

IV) Internetrecherche in grundschule: Suche mit wikipedia.org (M.Lenz)

4./6. Kl – Internetrecherche mit Blindekuh

V) Internetrecherche in Grundschule: Suche mit blindekuh.de (M.Lenz)

4./6. Kl – Internetrecherche Suchergebnisse speichern

VI) Internetrecherche und Präsentation in Grundschule: Suchergebnisse speichern und präsentieren (M.Lenz)

 4./6. Kl – Internetrecherche präsentieren

VII) Internetrecherche und Präsentation in Grundschule: Arten von Präsentationen (M.Lenz)

 4./6. Kl – Powerpointpräsentation erstellen

VIII) Internetrecherche und Präsentation in Grundschule: Kriterien einer guten Powerpointpräsentation (Grundschule)(M.Lenz)

Grundsätzliches – Unterricht im Computerraum

Unterricht im Computerraum ist schon etwas Besonderes. Ist er gut organisiert, arbeiten die SuS wie angeknipst extrem engagiert und selbständig und die Lehrkraft kann entspannt dort gezielt individuell fördern, wo es angebracht ist. Eine Situation also, die wir uns öfter wünschen, aber mit Texten aus dem Arbeitsbuch oft nur erzwingen wollen oder können. Hard- und Software übernehmen dabei also teilweise die Unterrichtsleitung. Eine Tatsache, die man erst einmal akzeptieren muss, aber warum nicht, wenn doch auf diese Weise gute Kompetenzen effektiv gefördert werden können!?
Es gilt jedoch, das Phänomen der „Aufmerksamkeitsmagnetisierung“ durch die Monitore didaktisch geschickt zu nutzen ohne Desorientierung oder Chaos entstehen zu lassen. Dazu unten ein paar Tipps aus meiner Unterrichtserfahrung.

Versetzen wir uns aber erstmal in die Gefühlswelt des 9jährigen Max, der sich erwartungsfroh nach einigen Drängeleien einen Platz am PC gesichert hat. Seine Lehrer hatte nur stolz die Worte gesprochen: „Heute gehen wir in dem Computerraum!“ und er hatte wie alle begeistert gejubelt. Vermutlich, weil er glaubte, nun chatten, spielen und Videos schauen zu dürfen, wie zuhause auch. Demzufolge greift unser Eleve auch sofort nach der Maus, setzt sich Kopfhörer auf und klickt irgendetwas an, taucht ein in digitale Welten. Erschrocken erwacht er abrupt, als ihm der entnervte Kollegin die Kopfhörer entreißt und ihm ins Ohr schreit, er solle endlich auf eine bestimmte Webseite gehen und dort Aufgaben lösen.
Fazit: Max dürfte ziemlich frustriert sein!
Und der Lehrer? Auch!
Woher ich das weiß? Weil ich es selbst war… Okay, aber aus Fehlern kann man bekanntlich lernen:

Tipp 1) Bevor die SuS ihren Platz vor dem PC einnehmen muss Zieltransparenz gewährleistet sein! Die SuS sollen vorab wissen, was zu tun ist.
Begründung: Sitzen die SuS erst direkt vor den Geräten, ist es nur mit erheblichem Aufwand möglich, ihre Aufmerksamkeit zu erlangen.

Tipp 2) Vorab-Arbeitsaufträge können so vermittelt werden:
– SuS erhalten Arbeitsbögen
– Vorgehensweisen werden im Gespräch (im Klassenraum) entwickelt, bevor die SuS an die Geräte gehen
– m. E.: Gibt es im Computerraum ein (interaktives) Whiteboard, kann z.T. darüber gesteuert werden
– (moderne und präzisere Mittel, wie Intranet, Moodle, Webseite etc. sollen hier nur angedeutet werden…)

Tipp 3) Last but not least: Vereinbaren Sie mit den SuS Regeln zur Nutzung des Internets/der Computer!
Begründung: Die Nutzung von PC/Internet im Unterricht kann nur erfolgen, wenn Regeln eingehalten werden. Bekanntlich werden Regeln eher eingehalten, wenn sie akzeptiert werden, was wiederum eher der Fall ist, wenn sie gemeinsam mit allen Beteiligten erarbeitet werden.

M. Lenz

2.Praxistipps

Unterrichtssteuerung im PC-Raum konkret – Wenn der Monitor die Herrschaft übernimmt… smile

Praxistipps:

Tipp 1) Das Betreten des Computerraums sollte besonnen erfolgen. SuS werden einzeln eingelassen und es wird darauf geachtet, dass Mädchen nicht beiseite gedrängt werden.
Begründung: Beim Gang vom Klassen- zum Computerraum entsteht leicht erwartungsvolles Gedränge. Körperlich stärker sichern sich so die Jungen gerne vordere Plätze… Wildes Hineinstürmen kann auch Schäden an den Geräten nach sich ziehen!

Tipp 2) Die PC-Plätze werden dauerhaft den SuS zugeordnet!
Begründung: Besucht man häufiger den PC-Raum, entfallen dann ggf. Auseinandersetzungen um vermeintlich beste Arbeitsplätze. Außerdem dient eine feste Platzzuordnung der Orientierung der Lehrkraft.

Tipp 3) Fahren Sie die Geräte bereits vor der Unterrichtsstunde hoch!
Begründung: Ist das Betriebssystem bereits am Start, sparen Sie nicht nur Unterrichtszeit; es entsteht auch keine unnötige Unruhe während die PC hochfahren.

Tipp 4) Wählen Sie zunächst einen Platz, von dem aus Sie alle Bildschirme überblicken können!
Begründung: Nur so können Sie sehen wo Hilfe gebraucht wird und gezielt eingreifen

Tipp 5) PC von SuS, die bewusst von den Vorgaben abweichen, werden ausgeschaltet!
Begründung: Auch wenn ernsthafte Konsequenzen pädagogisch nicht so en vogue seien mögen, empfehle ich sie in diesem Fall ausdrücklich!

Regeln für die Nutzung der Computerräume an der Mierendorff-Schule
Entwickelt von: Klasse 4a und Frau Szcycpienski

Regeln für die Nutzung des Computerraums

4.Sozialform

Einzel- oder Partnerarbeit – Beides ist möglich!

Anschaffung digitaler Medien (Hardware) trotz Finanzknappheit

Ausrichtung der Geräte

Es ist hilfreich, wenn die Monitore in eine Richtung ausgerichtet werden können. Das hat 2 wesentliche Vorteile:

  1. Die leitende Person hat die Möglichkeit alle Bildschirme gleichzeitig einzusehen
  2. Sollte eine Präsentationsfläche erforderlich sein, haben alle Lernenden direkten Einblick

Zu 1) Der Blick auf alle Bildschirme erlaubt die Beobachtung der individuellen Arbeitsprozesse. (Auch wenn es pädagogisch nicht en vogue erscheinen mag, sei auch die Kontrollfunktion angemerkt; SuS werden weniger zu „verhaltensoriginellen“ Ausschweifungen neigen, wenn sie meinen, beobachtet zu werden…)

Zu 2) Mitunter erleichtert „frontal“ Dargebotenes den Arbeitsprozess im PC-Raum sehr. Müssen sich die Eleven dann mehrfach drehen und wenden ist das nicht nur ergonomisch problematisch, sondern sorgt auf für erhebliche Unruhe

Lehrerarbeitsplatz:

Die Notwendigkeit eines eigenen Lehrerarbeitsplatzes ist abhängig von der Gestaltung der EDV-Anlage. In guten Systemen, die durch Server gesteuert werden, kann die leitende Kraft von ihrem Rechner aus die einzelnen Schülerrechner steuern und auf sie zugreifen. In diesem Fall muss ein PC für die Lehrkraft reserviert bleiben.

System:

Systemadministration:

Technische Ausstattung

Dieses Thema ist hier aufgrund extrem unterschiedlicher Voraussetzungen der einzelnen Schulen nicht verallgemeinert in befriedigendem Maß zu behandeln.
Dennoch seien einige Tipps angemerkt:

Administration – Instandhaltung der EDV

Eine Computeranlage muss gewartet werden!

Mobiliar im Computerraum

Wenn die finanziellen Mittel rar sind,  lässt sich in diesem Bereich der Ausstattung sicher am ehesten sparen! Die SuS werden nicht so viel Zeit im Computerraum verbringen, dass ernsthafte körperliche Beschwerden bei unjustierter Sitzhaltung entstehen könnten. Vorbildhaft wären aber:

  • Große Tische, an denen auch handschriftliche Aufzeichnungen vorgenommen werden können, z. B. während einer Recherche
  • Höhenverstellbare Stühle (Schließlich werden sie durch große und kleine SuS der Schule genutzt)
  • Drehbare Stühle (Insbesondere, wenn eine frontale Ausrichtung der Arbeitsplätze nicht möglich ist)Meine Empfehlung: Im Vordergrund pädagogischer Zielstellungen sollte stehen, Computer im Unterricht einsetzen zu können. Das geht übergangsweise auch mit minderwertigem Mobiliar!

Im Zuge der Inklusion ist zu beachten, eine entsprechende Anzahl von Geräten auch für behinderte Kinder einzurichten. Ihre zuständige Dienststelle wird Sie bei diesem Vorhaben sicher beraten und zusätzliche Mittel bewilligen!

M. Lenz

Was soll angeschafft werden? Tablet, Laptop, Handy oder Desktop?

Die Mierendorff-Schule hat diese Frage eindeutig beantwortet: Digitale Medienbildung erfolgt bei uns über Desktop-PC!
Tablets oder Laptops haben Vorteile weil sie in jeden Raum flexibel einsetzbar seien könnten. Warum haben wir uns dennoch für die PC/Desktop-Lösung entschieden?

  1. Desktop-PC sind preiswert und ggf. auch in gebrauchter Form gratis oder preiswert zu erstehen.
  2. Fest installiert sind sie fast „unkaputtbar“.
  3. Über LAN-Kabel angeschlossen ist der Internet-Speed – im Gegensatz zu W-LAN-Lösungen – voll gegeben
  1. Eine schulweite Finanzierung über die Elternschaft ist bei uns nicht möglich und eine seitens des Senats unvorstellbar
  2. Tablets/Laptops extrem empfindlich und unsere SuS sind wohl frühestens ab Klasse 5 dazu in der Lage, ihren Bewegungsdrang so weit zu kontrollieren, dass versehentliche Gerätezerstörung ausgeschlossen werden kann. (2 Laptop-Displays gingen bei uns allein durch unsachgemäße Öffnung zu Bruch…)
  3. Da man Grundschüler auch nicht mit wertvollen Tablets/Laptops (alleine) auf den Schulweg schicken kann, müssten diese in der Schule deponiert werden. Wie soll das versichert werden? (Einbruchsgefahr!) Daraus folgt das Problem, die Geräte in der Schule aufladen zu müssen…
  4. Die W-LAN-Vernetzung nur in einigen Räumen (finanziell) möglich

Comments (1)

Herr Mann

Nov 30, 2017 at 6:57 PM

Chapeau, liebe Mierendorffer! Was ihr hier umsonst anbietet hilft entscheidend weiter. Bin sehr gespannt auf weitere Ergebnisse! Vielen Dank!

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