Rettet den Spatz! (Fr. Kohl)

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Filmdreh „Rettet den Spatz!

Im Rahmen des WUV Kurses „Rettet den Spatz“ haben die Kinder an einem Filmdreh teilnehmen dürfen. Das Projekt „Rettet den Spatz“ ist ein Projekt der Deutschen Wildtier Stiftung und im Rahmen des WUV Kurses beteiligt sich die Mierendorff Schule an diesem so wichtigen Projekt.
Der in Berlin noch allgegenwärtige Spatz ist in anderen Städten Deutschlands, wie z.B. Köln kaum noch zu finden. Damit der Spatz sich in Berlin und ganz besonders an der Mierendorff-Schule weiterhin wohlfühlt, müssen Maßnahmen ergriffen werden. Die Kinder haben überlegt, was sie tun können, um dem Spatz zu helfen.
Zunächst haben die Kinder Flaggen bemalt, um den „Rettet den Spatz-Club“ zu eröffnen und dann konnte es auch schon losgehen. Wie richtige Vogelforscher (Ornithologen) haben sie sich erst einmal genau auf dem Schulgelände umgesehen. So konnten sie z.B. mögliche Gefahrenquellen (wie Fensterscheiben) ausfindig machen. Ganz eifrig haben die Kinder Vogelsilhouetten ausgeschnitten, gestaltet und beklebt.

Ihr könnt sie in der Eingangshalle der Mierendorff Schule bestaunen.

Dann kam endlich das Filmteam. Eine echte Regisseurin hat den Kindern einige Fragen über den Spatz gestellt. Die bereits an den Fensterscheiben angebrachten Vogelsilhouetten wurden wieder abgemacht, wieder angeklebt, wieder abgemacht….ja so ein Filmdreh fordert Geduld.. wir sind gespannt, wie der fertige Film aussehen wird! In der Zwischenzeit planen wir natürlich schon unser nächstes Projekt.

Leider fliegen Vögel immer wieder gegen Scheiben, denn sie können Glas nicht sehen. Auch die Fenster an unserer Schule könnten eine Gefahr darstellen. Hierbei hilft es auf keinen Fall einzelne schwarze Vogelsilhouetten an die Fenster anzubringen. Prinzipiell sollten man ein Fenster immer mit engen Mustern markieren, um den Vögeln deutlich zu machen, dass sie hier nicht durchfliegen können. Und am besten ist es, man bringt diese Markierungen außen an. Denn Fensterscheiben spiegeln an der Außenseite manchmal so sehr dass man dann die Markierungen nicht mehr richtig sehen kann wenn sie innen angebracht sind. Ein Vogel sieht dann nur noch die Spiegelung von Bäumen und Sträuchern zu denen er hinfliegen möchte und prallt gegen die Glasscheibe.

Wenn man aber nur die Möglichkeit hat seine Zimmerfenster nur von innen zu bekleben, sollte man unbedingt Weiß oder ganz helle Farben verwenden. Denn diese spiegeln außen nicht so sehr wie schwarz oder andere dunkle Farben.

Der Vogel entscheidend in  wenigen Sekunden, ob er durch ein Hindernis hindurch passt oder nicht. Beklebt man die Fenster ganz eng, bedeutet das für den Vogel „hier passe ich nicht durch“ und er fliegt nicht gegen die Scheibe. Also Vogelaufkleber immer ganz eng aneinander kleben! Gerne könnt ihr auch Muster (Punkte/Striche) verwenden, es müssen keine Vogelsilhouetten sein.

Eure Frau Kohl

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