Im Dunkeln Wurzelprojekt

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Im Dunkeln ist gut munkeln!

Als Einstieg in „Mieris Wurzelfenster Projekt“ schauen sich seit dem 14.03.2018 die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a und b, den Wurzeln ganz genau beim Wachsen zu. Die Feuerbohne, zum Beispiel, wächst je nachdem wie warm es die Samen haben ca. 4-12 Tage bis die ersten grünen Triebe aus der Erde spitzen und demonstrieren eindrucksvoll den Biomassezuwachs in der Erde. Um dies zu beobachten bauten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen (2er und 3er Gruppen) ihre eigenen Wurzelkisten (07.03 und 08.03), sogenannte Rhizotrone, insgesamt 16 Stück.

Diese wurden kurz danach am 09.03 und 12.03 mit Erde befüllt und bepflanzt. Bei der Befüllung der Wurzelfenster wurden unterschiedliche  Bodenproben verwendet. Besonderes Gewicht hat hierbei, dass naturwissenschaftliche Arbeiten aus dem Blickwinkel von Kindern im NaWi-Unterricht: Entdecken, Erforschen, Erklären.

Daher teilt sich eine Klasse in 8 Gruppen (8 Wurzelfenster pro Klasse) auf. Jede Gruppe verwendet immer als Paar einen individuellen Bodentypus nach folgendem Schema:

Gruppe 1Gruppe 2Gruppe 3Gruppe 4Gruppe 5Gruppe 6Gruppe 7Gruppe 8
900ml Boden900ml Boden600ml Boden und 300 ml Kompost600ml Boden und 300 ml Kompost300ml Boden und 600ml Kompost300ml Boden und 600ml Kompost900ml Kompost900ml Kompost

Die naturwissenschaftliche Fragestellung die sich für die Schüler und Schülerinnen daraus ableitet: „Wie wächst die Feuerbohne auf unterschiedlichen Bodentypen?“.

Darüber hinaus verwendet der NaWi Lehrer Herr Hammad für sein Wurzelfenster den Sandboden von der Mierendorff Grundschule als weiteren Vergleich.

Aus den Erkenntnissen und Beobachtungen könnten die Kinder ableiten welcher Boden die optimale Voraussetzung wäre für zukünftige Anpflanzungen. Für die Anpassung an den Klimawandel (weniger Regen, längere und heißere Trockenphasen) wären die Schlussfolgerungen ein wichtiges (kleines) Mosaikstein für eine nachhaltige Bewirtschaftung der Mierendorf Insel und Kiezes.

In den nächsten Tagen und Wochen werden die ersten Beobachtungen protokolliert, dokumentiert, skizziert und weitere Bilder hochgeladen auf der Mieri Homepage.

Euer Herr Hammad

(Zur besseren Ansicht bitte ein Foto anklicken!)

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