Projekt denk!mal 2013

Herzlich willkommen in der Mierendorff-Schule!
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denk!mal 2013″ – die Mierendorffer waren auch dabei!

Zum 11. Mal fand in Berlin das Jugendforum „denk!mal“ statt.

Aber was verbirgt sich dahinter genau?

Unter dem Motto „Zerreißt den Mantel der Gleichgültigkeit“ waren Berliner Jugendliche und junge Erwachsene aufgerufen, sich mit Initiativen und Projekten zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus und gegen heutige Formen von Diskriminierung und Rassismus der Öffentlichkeit vorzustellen. Alle eingereichten Projekte konnten eine Woche lang im Abgeordnetenhaus in einer Ausstellung besichtigt werden. Den Höhepunkt dieser Aktion bildete die große Abschlussveranstaltung im Abgeordnetenhaus von Berlin am 23. Januar 2013. Dort wurden ausgewählte Projekte live im Plenarsaal präsentiert. Dazu zählten u. a. ein Interview mit einem Zeitzeugen per Videobotschaft, Rap-Songs, Theaterstücke, Gedichte und Tänze.

Auch unsere Schule war mit einer Plakat-Präsentation in der Ausstellung vertreten.

 

Übrigens, wem das Motto „Zerreißt den Mantel der Gleichgültigkeit“ bekannt vorkommt, täuscht sich nicht. Dieser Aufruf stammt aus einem Flugblatt, das Hans und Sophie Scholl sowie ihre Freunde der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ im Januar 1943 verteilten. Sie forderten darin die Deutschen auf, die Verbrechen der Nationalsozialisten unter der Führung Adolf Hitlers zu erkennen und nicht länger zu dulden. Die Geschwister wurden beim Verteilen weiterer Flugblätter verhaftet und 4 Tage später, am 22. Februar 1943, von den Nazis hingerichtet.

Zehn Schüler der Klasse 6a haben gemeinsam mit uns Lehrern eine Präsentation erarbeitet, die sich mit unserem Besuch in der Gedenkstätte Sachsenhausen befasst. Schaut euch dazu unsere Fotos an und macht euch selbst ein Bild.

Im Flyer des Jugendforums denk!mal heißt es:

Wir wollen nicht gleichgültig gegenüber Hass und Vorurteilen sein, weil wir gemeinsam in einer bunten und toleranten Metropole leben – unabhängig von Herkunft, Hautfarbe und Religion“.
Ich finde, dass man es kaum besser ausdrücken kann!

Tatjana Szczypienski, Lehrerin

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