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Die Mierendorff-Schule hat sich in ihrem Schulprogramm der Förderung medialer Kompetenzen verschrieben und ein Medienkonzept entwickelt. Die Kinder sollen lernen, Bücher, Zeitungen, Computer usw. für ihre Lebensgestaltung nutzen zu können. Deshalb sind Kollegium und Elternschaft seit 2008 auch in besonderer Weise aktiv, um unseren Schülern den gewinnbringenden Umgang mit PC zu ermöglichen:

  • Die Mehrzahl der Kollegen/-innen absolvierte eine mehrwöchige Fortbildung „eEducation Masterplan Berlin“, um die technischen Voraussetzungen zum digital gestützten Unterricht zu erwerben
  • Es gibt 2 Computerräume mit jeweils über 23 internetfähigen PC und einem Whiteboard, sodass i. Allg. jedes Kind einen eigenen Arbeitsplatz hat, um z. B. zu recherchieren, Powerpoint-Folien zu entwickeln, interaktive Übungen zu bearbeiten oder Texte zu verfassen.
  • Eine Klasse ist komplett mit Laptops/PC ausgestattet und auch in der Lernwerkstatt und im Ganztagsbereich stehen Computer zur Verfügung.

– 13 interaktive Whiteboards erleichtern u. a. die Vermittlung von EDV-Kenntnissen

Auf diese Weise versuchen wir ein Dilemma zu verhindern, das sich bereits lange abzuzeichnen schien und nun durch die ICILS-Studie, deren Ergebnisse unlängst durch die Medien gingen, bestätigt wurde:

Ein Drittel der deutschen Schüler hat demnach nämlich fast keine Fähigkeiten im Umgang mit digitalen Medien! Studienleiter W. Bos formulierte das Fazit der Studie (ironisch) wie folgt: „Hierzulande lernen Schüler den Umgang mit Computern trotz Schule.“ (Berliner Morgenpost, 21.11.14, S.7). Ein aus den USA nach Deutschland übergesiedelter Schüler berichtete in diesem Zusammenhang gar, sich hierzulande wie in der Steinzeit zu fühlen.
(Er hatte leider das Pech, nicht an der Mierendorff-Schule gelandet zu sein…)

Sie fragen, warum die Mierendorff-Schule so viel besser ausgestattet ist, als die meisten Grundschulen unserer Stadt?
Die Antwort ist einfach: Weil das außergewöhnliche Engagement eines Elternteils (Hr. Bernd Adolphs) mit Unterstützung der Lehrkräfte dies ermöglichte! So organisierte Herr Adolphs beispielsweise das Netzwerk und bildete die Lehrer Lenz und Torzewski-Harbort soweit fort, dass sie die Administration übernehmen konnten.
Ein besonderer Dank geht allerdings an die Senatsverwaltung Berlin, in persona Oberschulrat Herr Nikolai Neufert, der das o.g. Engagement mit konkreter Unterstützung zu würdigen wusste!

Herr Lenz