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Unsere Lehrerin Frau Vogel hatte uns gefragt, wofür wir lernen und was wir einmal werden wollen. Viele von uns hatten keine Antwort, da begannen wir mit unserem Projekt „Mein Berufswunsch“. Darin stellten sich verschiedene Gäste vor, die einen spannenden Beruf haben. Ein Fluggerätmechaniker, ein Feuerwehrmann, ein Reisejournalist, eine Damenkleidermacherin und eine Schauspielerin kamen uns besuchen.

Der Fluggerätmechaniker zeigte uns viele Bilder von seiner Arbeit. Er repariert große Flugzeuge. Es war beeindruckend wie klein er neben den großen Maschinen und Werkzeugen ist. Wir durften seine Schweißerschutzausrüstung anprobieren. Viele aus meiner Klasse interessieren sich für Mechanik.
Herr San ist Feuerwehrmann. Er hat die Aufgaben Feuer zu löschen und Autos zu zerschneiden, um eingeklemmte Menschen nach einem Unfall zu befreien. Diesen Beruf fand ich besonders spannend, weil man etwas erleben kann und Menschen rettet.
Der Beruf von Herrn Jacobi war auch sehr spannend. Er schreibt einen Reiseführer über Südostasien. Er zeigte uns ein Video von seinen Reisen mit schönen Stränden, bunten Märkten und hohen Statuen. Es ist aufregend die Welt zu sehen, aber ich möchte nicht so lange von meiner Familie getrennt sein.
Die Damenkleidermacherin gefiel mir, weil Nähen an sich schon Spaß macht. Sie erzählte uns über das Mode- und Schnittzeichnen und die Anfertigung der Kleidung. Sie brachte viele Kleider mit und zum Schluss durften wir selber einen Knopf annähen. Es fühlte sich so an, als ob ich selber Damenkleidermacherin wäre.
Luisa spielte als Schauspielerin Rapunzel. Wir waren ganz aufgeregt als sie auf einmal in unserer Klasse stand. Wir hatten den Film vorher im Deutschunterricht gesehen. Sie brachte ihr Rapunzelkleid mit und sang für uns die Lieder aus dem Film. Wir durften uns das Drehbuch anschauen und alle bekamen ein Autogramm.
Zu jedem Beruf füllten wir ein Protokoll aus, wobei wir die Aufgaben des Berufes und die Ausbildungsmöglichkeiten aufschrieben. Auch malten wir kleinen Männchen die Berufskleidung des Gastes. Anschließend suchten wir uns selber unseren Berufswunsch und recherchierten im Internet die Informationen für ein Referat. Dazu gestaltete jeder ein Plakat. Ich habe den Beruf der Chemikantin gewählt, weil ich dabei forschen kann und viel experimentiere. Ich möchte nicht den ganzen Tag in einem langweiligen Büro sitzen. Das Projekt gefiel mir richtig gut, weil ich so viel über andere Berufe erfahren konnte und jetzt weiß, dass ich meinen Traumberuf erlernen kann, wenn ich fleißig bin.

Xana aus der 5a