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Bevor DADA da war, war DADA da

Nein, wir sind nicht verrückt geworden und sprechen auch nicht in „Babysprache“!
Die Klasse 5a besuchte am 17.9.2015 einen Kunstworkshop im Georg Kolbe Museum in Charlottenburg. Gezeigt wurden neben Werken von Georg Kolbe (da das heutige Museum einst sein Wohnhaus und Atelier war) – Werke des Dadaisten HANS ARP.

Den Anfang bildete die Betrachtung einiger Kunstwerke, die Hans Arp aus Bronze hergestellt hat. Die Schüler lernten etwas über die Kunstform DADA. Der Dadaismus war eine Kunstform, die Mitte/Ende des 1. Weltkriegs „begann“ und nach ganz neuen Ausdrucksformen suchte – sowohl in der Bildenden Kunst als auch in der Musik und Literatur. Hans Arp war ein bedeutender Vertreter dieser „gewöhnungsbedürftigen“ Kunst. Die Dadaisten wollten nicht die Wirklichkeit abbilden, sondern selbst etwas NEUES BILDEN – wie Obst, was aus einem Samen gebildet wird.
Die Schüler/innen der 5a wurden dann selbst zu Künstlern. In Kleingruppen produzierten die Kinder kleine STOP-TRICK-FILME mit Hilfe einer dünnen Kordel und einer Digitalkamera. Dazu gaben sie den einzelnen Bildsequenzen lustige Namen, die später weiterverwendet wurden.
Hier ist das Ergebnis zu bewundern:

Nach einer sonnigen Frühstückspause im wunderschönen Garten des Georg Kolbe Museums, gestalteten die Schüler/innen Masken nach DADA-Art. Im 3. Teil des Workshops wurden die STOP-TRICK-FILME noch mit Rhythmen und kleinen DADA-Gedichten vertont. Die Kursleiterin nahm alles mit dem Mikrofon auf. In 2 Wochen bekommen wir die fertige CD mit den DADA-Ergebnissen.
Einige Fotoimpressionen könnt ihr aber schon jetzt & hier anschauen.

Viel Spaß!

T. Szczypienski, Lehrerin