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Wir haben und sind weiter dabei eine Schulkultur zu entwickeln, in der sich alle unsere Schüler/-innen auf der Grundlage eines guten sozialen Klimas zugehörig fühlen und gut lernen können.
Wir setzen dabei darauf, dass die Pädagogen/-innen miteinander in Teams kooperieren und es uns immer wieder gelingt, das Vertrauen der Eltern in unsere Arbeit zu stärken.
Wir verstehen uns als Teile einer Gemeinschaft, in der wir uns gegenseitig in unserer Unterschiedlichkeit akzeptieren und wertschätzen lernen. Freundlichkeit, Höflichkeit, ein friedliches Miteinander und das gewaltfreie Lösen von Konflikten sind hier wesentliche Elemente.
Soziales Lernen, also die Entwicklung sozialer Kompetenzen, geschieht durch die Übernahme von Verantwortung und Beteiligung aller. So nehmen alle Schüler/-innen einmal im Schuljahr an gemeinsamen Projekttagen zum Sozialen Lernen teil. Darüber hinaus ist im Stundenplan wöchentlich in jeder Lerngruppe eine Stunde zu diesem Thema eingeplant. Dieses geschieht auf der Grundlage eines für alle verbindlichen Curriculums, in welchem die anzustrebenden Kompetenzen in den jeweiligen Jahrgangsstufen und Kompetenzbereichen beschrieben werden.

Eine Wochenstunde ist an der Mierendorff-Schule der Erarbeitung sozialer Kompetenzen gewidmet.
In unserer Schule leben Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Ländern, Kulturen und Milieus zusammen. Damit diese Vielfalt als Reichtum und nicht als Konfliktfeld erlebt wird, wollen wir dafür notwendige Kompetenzen anbahnen.
Wir wünschen uns, dass sich jedes Kind seines Verhaltens bewusst ist, dass es verantwortungsvoll handelt und die Konsequenzen seines Handelns für sich und andere wahrnimmt und bedenkt. Andere Sichtweisen, Empfindungen und kulturelle Bräuche sollen toleriert und akzeptiert werden aber auch Grenzen erkannt werden, wenn die Würde des Einzelnen nicht mehr gewahrt ist.
Wir sehen es darum als unsere Aufgabe, Lernmöglichkeiten zu schaffen, in denen die Voraussetzungen dafür im geschützten pädagogischen Rahmen erprobt und gelernt werden können. Dazu gehört der wertschätzende Austausch über eigene Meinungen und Haltungen, die Entwicklung eines angemessenen Sprachgebrauchs und die probeweise Übernahme anderer Sichtweisen.
Wir hoffen, dass wir damit einen nachhaltigen Beitrag leisten, unsere Kinder zu mitfühlenden und bewussten Menschen zu erziehen.“
Diese Einleitung beschreibt in unserem Schulprogramm, warum wir uns auf den Weg gemacht haben, einmal in der Woche auf dem Stundenplan für alle Schülerinnen und Schüler eine Stunde zum sozialen Lernen fest einzurichten und verbindliche Kompetenzziele zu formulieren. Dabei arbeiten Klassenlehrer in Kooperation mit den evangelischen Religionslehrerinnen der Schule zu den Bereichen Gesprächskultur, Empathiefähigkeit, Konfliktfähigkeit und interkultureller Kompetenz. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich an vielfältigen Inhalten und mit Hilfe abwechslungsreicher Methoden Fähigkeiten, die sie benötigen, um an einer Welt unterschiedlicher Interessen und Ausprägungen teilhaben zu können und diese konstruktiv mitgestalten zu können.

Themenausschnitt:
Ich und die anderen
Freundschaft
Abschied, Tod und Sterben
Meine Sinne –deine Sinne
Die goldene Regel – leicht gesagt, schwer getan!
Die Kunst des Streitens und Vertragens
Meine Welt – deine Welt
Die Feste der Religionen
Miteinander leben
Was ist Glück?
Du bist anders – ich auch!

…Rollenspiele, Gesprächskreise, Wahrnehmungsübungen, Gedankenspiele und viele andere Methoden helfen, damit wir uns diese Themen erarbeiten und sie auch verarbeiten können.

Die sozialen Kompetenzen, die die Schüler/-innen erwerben sollen, sind in diesem Curriculum zusammengefasst und als pdf downzuloaden.